Ausführliche Stellungnahme

Die neue Verfassung soll die kirchliche Wirklichkeit wieder besser abbilden als die geltende Verfassung, die im Jahr 1965 in Kraft getreten ist. Sie soll neue Gestaltungsspielräume eröffnen und neue Entwicklungen für das kirchliche Leben ermöglichen. Dem Entwurf liegen vor allem folgende tragende Erwägungen zugrunde:

 

  • Die theologischen Aussagen zum Selbstverständnis der Landeskirche werden deutlicher als bisher im Verfassungstext benannt.
  • Die Vielfalt der Formen kirchlichen Lebens wird im Entwurf beschrieben und gewürdigt.
  • Ausgehend von dem Gedanken des in der Taufe begründeten Allgemeinen Priestertums formuliert der Entwurf Grundaussagen zum Miteinander der verschiedenen Dienste und Berufsgruppen, zur Gemeinschaft von beruflichem Dienst und Ehrenamt und zur Bedeutung des Amtes der öffentlichen Verkündigung.
  • Deutlicher als bisher beschreibt der Entwurf den öffentlichen Auftrag der Kirche in der Gesellschaft und in der Welt.
  • Der Entwurf erinnert an den gemeinsamen Auftrag der Kirchengemeinden, der Kirchenkreise und der Landeskirche, die Verkündigung des Evangeliums zu fördern, und nimmt die Veränderungen auf, die sich im Verhältnis dieser drei Handlungsebenen in den letzten Jahrzehnten vollzogen haben.
  • Der Entwurf eröffnet neue Möglichkeiten der Beteiligung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen an der Arbeit in unserer Kirche.
  • Die Organstruktur auf der Ebene der Landeskirche wird klarer geregelt und vereinfacht.

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