Die mit der Landeskirche verbundenen Geistlichen Gemeinschaften und Kommunitäten sowie die evangelischen Klöster und Stifte auf dem Gebiet der Landeskirche tragen durch ihre jeweilige Lebensform und Frömmigkeitspraxis zur Förderung des geistlichen Lebens in der Landeskirche bei. Die Landeskirche bietet ihnen Begleitung und Unterstützung an. 

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Erläuterungen zu Artikel 62

Artikel 62 ist neu. In dieser Bestimmung nimmt die Verfassung die der Landeskirche auf unterschiedliche Weise verbundenen Geistlichen Gemeinschaften, Kommunitäten und Klöster in den Blick.

 

 

 

 

Allgemein

Sie würdigt sie als – in der Regel nicht kirchenrechtlich verfasste – Formen kirchlichen, meist auch gemeindlichen Lebens, die durch ihre jeweilige Lebensform und ihre Frömmigkeitspraxis das geistliche Leben in der Landeskirche fördern. Ihrerseits bietet die Landeskirche ihnen Begleitung und Unterstützung an. Die Form der Begleitung und Unterstützung wird dabei bewusst nicht näher spezifiziert, weil sie höchst unterschiedlich ausgestaltet ist.

Zu Geistliche Gemeinschaften haben sich in der Regel Menschen mit einer besonderen Frömmigkeitsprägung in unterschiedlichen Formen der Verbindlichkeit zusammengeschlossen, z.B. in Schwesternschaften, Bruderschaften, Gemeinschaften von Frauen und Männern, in Diakonischen Gemeinschaften sowie in offenen Vereinigungen mit Elementen gemeinschaftlichen Lebens, die sich mit der Landeskirche verbunden wissen. Die Landeskirche pflegt seit Langem regelmäßigen Austausch mit diesen Gemeinschaften.

Christliche Kommunitäten bestehen auf dem Gebiet der Landeskirche z.B. in den Klöstern Wülfinghausen und Barsinghausen. Außerdem gibt es die Konvente und Kapitel in den Klöstern und Stiften, die sich in der Trägerschaft des Allgemeinen Hannoverschen Klosterfonds (Klosterkammer) befinden.

 

 


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2 Kommentare

  1. Die „Landeskirchlichen Gemeinschaften“, die namentlich auch in den Erläuterungen zu Art. 17 erwähnt sind, könnten hier eingefügt werden. Ich halte das für eine überzeugende Lösung.

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  2. Die in Art. 3 Abs. 1 gewählte Formulierung „vielfältige Formen kirchlichen Lebens“ wird hier nicht wieder aufgegriffen. Z.T. sind einzelne Formen schon geregelt. Die weite Formulierung wäre doch aber hier gut möglich (um noch nicht abzusehende Entwicklungen, sofern sie der Landeskirche verbunden sind, einzubeziehn): „Die mit der Landeskirche verbundenen weiteren vielfältigen Formen kirchlichen Lebens sowie die ev. Klöster und Stifte …“. Ich würde für diese offene(re) Form plädieren.

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