(1) Die Landesbischöfin oder der Landesbischof kann sich von den Regionalbischöfinnen und Regionalbischöfen und von den Mitgliedern des Landeskirchenamtes vertreten und unterstützen lassen.

(2) Ist die Landesbischöfin oder der Landesbischof für längere Zeit verhindert oder hat sie oder er ein Leitungsamt in einer der in Artikel 4 Absatz 1 bis 5 genannten Körperschaften wahrzunehmen, so regelt der Personalausschuss im Einvernehmen mit ihr oder ihm und mit Zustimmung des Landessynodalausschusses die Vertretung. Dabei kann auch aus dem Kreis der Regionalbischöfinnen und Regionalbischöfe sowie der ordinierten Mitglieder des Landeskirchenamtes eine ständige Vertretung auf Zeit bestimmt werden.

(3) Ist das Amt der Landesbischöfin oder des Landesbischofs nicht besetzt, so wählt der Personalausschuss eine Regionalbischöfin oder einen Regionalbischof zur Bischofsvikarin oder zum Bischofsvikar.

(4) Die Vertretung nach den Absätzen 2 und 3 umfasst die Wahrnehmung aller Aufgaben und Befugnisse der Landesbischöfin oder des Landesbischofs mit Ausnahme der Rechte gemäß Artikel 52 Absatz 4 Nummer 8. Sie umfasst auch das Recht, an den Sitzungen des Bischofsrates, des Landeskirchenamtes und des Personalausschusses teilzunehmen.

Bisheriger Artikel

Artikel 66

Ihre Kommentare

lesen & schreiben

Erläuterungen zu Artikel 54

Artikel 54 übernimmt nahezu wortgleich den bisherigen Artikel 66. Neben der sprachlichen Anpassung an die geänderten Begrifflichkeiten und den Wechsel vom Kirchensenat zum Personalausschuss enthält Absatz 3 eine neue Regelung. Während der Bischofsvikar bisher nur unter den beiden Regionalbischöfen, die dem Kirchensenat als Mitglied oder dessen Vertreter angehören, gewählt werden dürfen, hat der Personalausschuss nunmehr die Freiheit der Wahl unter allen Regionalbischöfinnen und Regionalbischöfen.


Sie können diesen Artikel hier kommentieren.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*