(1) Der Landessynodalausschuss wählt aus seiner Mitte eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden und eine Stellvertretung. Scheidet die oder der Vorsitzende aus dem Amt aus, so ist neben dem Vorsitz auch die Stellvertretung neu zu wählen.

(2) Im Landessynodalausschuss werden Beschlüsse mit Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der oder des Vorsitzenden. Die Beratungen können für vertraulich erklärt werden.

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Allgemein

Der Landessynodalausschuss fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des vorsitzenden Mitgliedes. Die bisherige Aussage, dass ein Beschluss nur dann Gültigkeit besitzt, wenn mindestens zwei ordinierte und drei nichtordinierte Mitglieder an der Abstimmung teilgenommen haben, ist entfallen. Der Landessynodalausschuss ist als ein gemeinsam handelndes kirchenleitendes Organ zu betrachten. Eine „Sperrminorität“ bei einer Abstimmung steht diesem Gesichtspunkt entgegen.


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