(1) Dem Landessynodalausschuss gehören sieben Mitglieder an, darunter mindestens zwei und höchstens drei ordinierte Mitglieder, die von der Landessynode aus ihrer Mitte gewählt werden. Für die Mitglieder werden ebenso viele ordinierte und nicht ordinierte Stellvertretungen gewählt.

(2) Die Amtszeit des Landessynodalausschusses beträgt sechs Jahre. Der Landessynodalausschuss bleibt über das Ende der Amtszeit einer Landessynode hinaus so lange im Amt, bis ein neuer Landessynodalausschuss gewählt worden ist.

(3) Die Präsidentin oder der Präsident der Landessynode nimmt an den Sitzungen des Landessynodalausschusses mit beratender Stimme teil. Sie oder er wird im Falle der Verhinderung durch eine Vizepräsidentin oder einen Vizepräsidenten nach Entscheidung des Präsidiums vertreten.

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Erläuterungen zu Artikel 49

Es bleibt bei der Zahl von sieben Mitgliedern im Landessynodalausschuss. Die bisherige Bestimmung, dass unter den sieben Mitgliedern mindestens drei ordinierte und vier nicht ordinierte Mitglieder sein müssen, soll aber dadurch etwas flexibler gestaltet werden, indem es nun heißt, dass unter den sieben Mitgliedern „mindestens zwei und höchstens drei ordinierte Mitglieder“ sein müssen. Diese offenere Formulierung berücksichtigt, dass für die Mitarbeit im Landessynodalausschuss auch ehrenamtliche Synodenmitglieder
gewonnen werden sollen und dass es in der Vergangenheit bei der Wahl in den Landessynodalausschuss nicht immer einfach gewesen ist, drei ordinierte Mitglieder für die Mitarbeit in diesem Ausschuss zu finden.

Die Präsidentin oder der Präsident der Landessynode, im Vertretungsfall die Vizepräsidentin oder der Vizepräsident, ist berechtigt, an den Sitzungen des Landessynodalausschusses mit beratender Stimme teilzunehmen. Der Verfassungsausschuss hat beraten, ob dies dahingehend geändert werden soll, dass die Präsidentin oder der Präsident ein Stimmrecht erhalten soll. Im Interesse der Neutralität des Präsidentenamtes soll es aber bei der bestehenden Regelung bleiben.

 


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