(1) Die Landessynode wird alle sechs Jahre zum 1. Januar neu gebildet.

(2) Berechtigt, die Mitglieder der Landessynode zu wählen, sind alle Mitglieder der Kirchenvorstände, alle Pastorinnen und Pastoren sowie alle Mitglieder der Kirchenkreis- synoden. Durch Kirchengesetz oder Rechtsverordnung wird bestimmt, wie viele ordinierte Synodale, wie viele nicht ordinierte Synodale und wie viele beruflich Mitarbeitende in jedem Wahlkreis zu wählen sind.

(3) Über Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit der Bildung der Landessynode entscheidet der Landessynodalausschuss. Diese Entscheidungen unterliegen nicht der Nachprüfung durch die kirchlichen Gerichte. Wird ein Vorgang des Verfahrens zur Bildung der Landessynode für ungültig erklärt, so ist dieser zu wiederholen.

(4) Das Nähere über die Bildung der Landessynode, die Wahlprüfung und das Ausschei- den von Mitgliedern der Landessynode wird durch Kirchengesetz geregelt.

Bisherige Artikel

Artikel 78 Absatz 4, 80 & 81

Ihre Kommentare

lesen & schreiben

Erläuterungen zu Artikel 46

Absatz 1 ist unverändert. Die Vorgaben zum aktiven und passiven Wahlrecht für die Landessynode werden in diesem Artikel ebenso zusammengefasst wie die Entscheidung über Einsprüche bei der Bildung der Landessynode, wobei Einzelbestimmungen in der bisherigen Verfassung zur Wahlberechtigung und zur Wählbarkeit, die nicht Gegenstand einer Verfassung sein müssen, einer kirchengesetzlichen Regelung überlassen bleiben sollen.


Sie können diesen Artikel hier kommentieren.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*