(1) Mitglieder des Pfarramtes sind alle Ordinierten, die im Bereich der Kirchengemeinde eine Pfarrstelle innehaben oder mit der Versehung einer Pfarrstelle beauftragt sind.

(2) Ordinierte, die als Pfarrerin oder Pfarrer der Landeskirche einen Auftrag zur Mitarbeit in der Kirchengemeinde haben, nehmen an den Beratungen des Pfarramtes teil. Sie sind Mitglieder des Pfarramtes, wenn sie aufgrund einer kirchengesetzlichen Regelung dem Kirchenvorstand als Mitglied angehören.

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Artikel 33

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Erläuterungen zu Artikel 24

Artikel 24 entspricht Artikel 33 der bisherigen Verfassung.

Allgemein

Absatz 2 Satz 2 öffnet die Regelungen über die Zugehörigkeit zum Pfarramt für einfachgesetzliche Regelungen, die – wie zurzeit § 2 Absatz 2 des Kirchengesetzes über die Bildung der Kirchenvorstände – eine Mitgliedschaft im Kirchenvorstand auch für Pastorinnen und Pastoren ermöglichen, die in einer Kirchengemeinde lediglich einen Auftrag zur Mitarbeit haben.


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2 Kommentare

  1. Frage dazu:
    Wer ist Mitglied des Pfarramtes? Bei dem Entwurf fällt mir auf, dass das Pfarramt an die Ordination gebunden ist? Das halte ich bei der aktuellen Entwicklung nicht zukunftsfähig formuliert.In der Praxis übernehmen unterschiedliche Professionen (zunehmend) pfarramtliche Tätigkeiten.Diakone gestalten Gottesdienste, Konfirmationen, hinzu kommt Seelsorge,…
    Ich wünschte mir an dieser Stelle eine Formulierung, die dieser Praxis gerecht wird.

    Antworten
    • Ich stimme den Ausführungen von Frau Koch-Seydell zu und unterstütze sie. Insbesondere ind der Konfirmandenarbeit arbeiten heute schon viele Diakoninnen und Diakone und sind ja auch speziell dafür ausgebildet (siehe auch meinen Kommentar zu Artikel 23).

      Antworten

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